Projekt im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung seit 1/2019 (Prof.Inckemann)

Hintergrund und Ziele

Lehrkräfte, die in Grundschulen unterrichten, stehen vor der Aufgabe, sich konstruktiv mit der Heterogenität ihrer Schülerschaft auseinanderzusetzen. Seit der Ratifizierung der UN- BRK und den großen Migrationsbewegungen nicht erst seit dem Sommer 2015, gewinnt die Be-rücksichtigung der individuellen Entwick-lungsbereiche der Schülerinnen und Schü-ler im Unterricht an Bedeutung.

 

Unter einem sprachsensiblen und inklusionsorientierten Unterricht wird ein Unterricht verstanden, der die unterschiedlichen Lernausgangslagen (sprachlich, kognitiv, sozial-emotional etc.) der Kinder gezielt in die Unterrichtsplanung und – gestaltung einbezieht. Im Rahmen des Projekts sollen die Anforderungen, inklusionsorientiert und sprachsensibel zu unterrichten, zusammengedacht werden.

 

Das Verbundprojekt QUISUGS hat das Ziel, verschiedene inhaltliche Angebote und didaktische Formate für die 1., 2. und 3. Phase der Grundschullehrerbildung zu verschränken und so Lehrkräfte in ihren Kompetenzen und ihrer Persönlichkeit für das Arbeiten in heterogenen Klassen zu stärken.

Zielgruppe:

Praktikumslehrkräfte an Grundschulen, die sich mit der Thematik beschäftigen möchten, wie sich die Anforderungen, inklusionsorientiert und sprachsensibel zu unterrichten, zusammendenken lassen.

 

Es werden didaktisch-methodische Möglichkeiten vorgestellt, die im Unterricht erprobt werden können und es soll Raum für den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und die Reflexion der eigenen Erfahrungen gegeben.

Zudem wird die Frage aufgegriffen, wie Studierende für den Umgang mit heterogenen Klassen beraten werden können.

Kooperationspartner

Das Münchner Zentrum für Lehrerbildung:

Das Praktikumsamt der LMU München  (Leitung: Dr. Clemens Schlegel)

Der Münchner Lehrer- und Lehrerinnenverband

Die Unterrichtsmitschau der LMU München Leitung: Dr. Juliane Aulinger